Rang vier in der Quali

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Rang vier in der Quali

28.09.2013 von MXoN-Team Germany

Vor rund 50.000 Fans aus aller Welt war die Teutschenthaler Motocross-Strecke in Sachsen-Anhalt heute Schauplatz für die samstäglichen Qualifikationsläufe im Kampf um die Mannschaftsweltmeisterschaft „Motocross of Nations“ (MXoN). Das deutsche Team wird als Titelverteidiger nach einer starken Leistung von Startplatz vier in ihr morgiges MXoN-Heimspiel im Talkessel starten. Damit ist eine gute Ausgangslage für die drei Wertungsläufe am Sonntag gegeben.

Dabei sah es für die deutsche Truppe um Teamchef Hubert Nagl nach der morgendlichen Startplatz-Auslosung gar nicht rosig aus. Hier stand nur ein 28. Rang zu Buche, doch alle drei Piloten nutzten den Heimvorteil und wandelten das Lospech in einen sehr guten vierten Rang um.

Honda-Werksfahrer Max Nagl, der mit der Startnummer #1 antritt, beendete das Qualifikationsrennen der MX1-Klasse auf einem guten sechsten Rang. Nach rund 15 Minuten hat sich bei Max seine vor einer Woche zugezogene Bänderverletzung am rechten Fuß bemerkbar gemacht, allerdings biss er die Zähne zusammen und wehrte sich lange gegen die Angriffsversuche der nahenden Konkurrenz.

Max: „Ich habe für die schlechte Startposition einen super Start gehabt, aber der Speed fehlt mir einfach noch ein bisschen aufgrund der längeren Auszeit zuletzt. Ich bin auch noch etwas zu steif und nervös gewesen, vor diesem riesigen Publikum zu fahren, habe aber auch heute noch nicht alles gegeben. Ich bekam irgendwann Schmerzen im Fuß, aber ich bin für morgen dennoch optimistisch. Wenn ich in den Rennen so etwa auf dem fünften Rang lande, bin ich zufrieden.“

Im Anschluss stand mit der MX2-Qualifikation die große Ken-Roczen-Show an. Noch in der zweiten Kurve setzte sich der 19-jährige KTM-Pilot unter dem tosenden Jubel der Fans am führenden Australier Dean Ferris vorbei und kontrollierte fortan das Rennen bis ins Ziel.

Ken: „Ich habe mich vor dem Rennen bereits gut gefühlt, und dann auf der Außenspur durchgezogen. Wir werden für morgen noch ein paar Veränderungen am Bike vornehmen, und beim Set-up ein bisschen was an der Balance verändern. Mit meinem Fahren an sich war ich zwar noch nicht 100% zufrieden, aber morgen wird es sicher noch einmal eine Spur besser laufen. Die Atmosphäre im Team ist jedenfalls super, Max ist klasse gefahren und Dennis hatte einen super Start und ist tatsächlich bis zum Ende richtig gut gefahren. Die Fans stehen hinter uns und morgen werden sie uns sicherlich noch mehr pushen. Der vierte Startplatz ist eine gute Ausgangsposition, aber es wäre schon etwas verrückt, wenn wir morgen nochmals gewinnen könnten. Egal wie, man braucht beim MXoN immer eine ordentliche Portion Glück.“

Den krönenden Abschluss brachte dann Open-Pilot und MXoN-Neuling Dennis Ullrich. Mit einem Bombenstart lag er zunächst auf der zweiten Position hinter dem Belgier Clement Desalle, ehe er insgesamt noch auf den sechsten Platz zurück rutsche. Angesichts des starken Fahrerfeldes eine beachtliche Leistung des neuen ADAC-MX-Masters-Champions 2013.

Dennis: „Mit der Startplatzauslosung auf Platz 28 war es natürlich nicht die perfekte Ausgangssituation. Ich bin ja dafür bekannt, dass ich gute Starts fahren kann und das habe ich auch heute hinbekommen. Ich habe dann versucht den Speed ganz vorne an der Spitze mitzugehen und am Anfang hat es auch gut geklappt. Ich habe dennoch noch nicht ganz den richtigen Rhythmus hier auf der Strecke gefunden, aber morgen wird es sicher noch besser klappen. Eine Weile fuhr ich hinter Justin Barcia (USA) her und während man immer überall sieht und liest wie stark die US-Boys sind, konnte ich dennoch über vier Runden mit ihm mitgehen, ich denke also, dass morgen einiges drin ist.“

Sollte morgen also tatsächlich noch mehr gehen? Die Deutschen Fans sind jedenfalls guter Dinge und auch die Stimmung im Team des Titelverteidigers könnte besser nicht sein. Vor den für morgen zu erwartenden 70.000 Zuschauern hat das deutsche Team alle Chancen, auch dieses Jahr nochmals auf dem Podium dieses Spektakels zu landen!

Text: MXoN-Team Germany / Fotos: Steve Bauerschmidt

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